Das Karpaltunnelsyndrom.

Karpaltunnelsyndrom - Ein Überblick

Beim Karpaltunnelsyndrom wird der Medianusnerv, der durch einen engen Kanal im Handgelenk verläuft (den sogenannten Karpaltunnel), komprimiert. Dieser Nerv kontrolliert die Bewegung und Empfindungen in Teilen der Hand, insbesondere im Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

Wenn der Karpaltunnel zu eng wird oder sich entzündet, kann dies den Medianusnerv einklemmen. Dies führt zu Symptomen wie Taubheitsgefühlen, Kribbeln, Schmerzen oder Schwäche in den betroffenen Fingern und der Hand.

Karpaltunnelsyndrom erklärt

Konservative Therapie

konservative Therapie Karpaltunnelsyndrom

Bei milder Symptomatik kann zunächst ein konservativer Therapieansatz ausprobiert werden. Dennoch wird im Allgemeinen eine frühe operative Dekompression durch Spaltung des Karpalbandes angestrebt, insbesondere bei anhaltenden und fortschreitenden Symptomen.

Operative Therapie

operative Therapie Karpaltunnelsyndrom

Eine Operation sollte in Betracht gezogen werden, wenn:

  • Die Symptome trotz anderer Behandlungen anhalten oder sich verschlimmern.

  • Die Funktion der Hand beeinträchtigt ist.

  • Es klare Anzeichen für eine Nervenschädigung gibt.

  • Die Lebensqualität erheblich beeinflusst wird.

Die ultraschallgesteuerte Karpaltunnel-Intervention wird bereits in vielen Ländern, unter anderem in Österreich, erfolgreich durchgeführt. Wir gehören zu den Ersten, die die ultraschallgezielte Karpalbandspaltung in Deutschland anbieten. Auf dieser Webseite können Sie mehr über den genauen Ablauf des Verfahrens erfahren.

minimalinvasive Therapie Karpaltunnelsyndrom